Einige Tipps und wichtige Voraussetzungen
für die korrekte Aufbewahrung des biologischen Weins.


Tipps
Für eine gute Aufbewahrung des Weins ist es angebracht, einige einfache Regeln zu beachten:

Es ist angebracht, die Flaschen horizontal aufzubewahren. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Korken austrocknet, an Elastizität verliert und hart wird, sich somit zusammenzieht und die Qualität des Weins beeinträchtigt.

Der Wein erfährt im Laufe der Zeit eine biologische Alterung. Bakterien und schädliche Enzyme leben bei hohen Temperaturen gut: aus diesem Grund sollen die Flaschen kühl und trocken gelagert werden. Die Temperatur muss konstant sein, da Temperaturschwankungen eine Weinsteinverringerung bei niedrigen Temperaturen hervorrufen kann. Es wurde bewiesen, dass Weine, die bei einer konstanten Temperatur von 4°C akzeptable Ergebnisse für mindestens zwei Jahre erzielt, jene, die bei 15°C gelagert wurden bis 20 Monate und jene mit einer Lagerungstemperatur von 25°C von 7-9 Monaten.

Zudem muss auf das Licht acht gegeben werden, welches den Wein beeinträchtigt. Der Keller darf keiner starken Lichtquelle ausgesetzt sein. Aus diesem Grund werden normalerweise grüne, braune oder gelbe Flaschen verwendet, welche bestimmte Wellenlängen abzuschirmen vermögen.

Der Keller muss zudem einige wichtige Voraussetzungen zur guten Lagerung des Produkt aufweisen:
  • Ein Minimum an Belüftung
  • Ein Minimum an Feuchtigkeit
  • Dunkelheit
  • Holzregale
  • Eine konstante Temperatur zwischen 13 und 15 Grad
  • Fernab von Straßen, verkehrsreichen Eisenbahnwegen oder starken Vibrationen
  • Fernab von Heizanlagen oder Treibstofflagern
  • Die Möglichkeit zur unteren Lagerung der Weißweine (diese werden frischer gelagert) und zur oberen Lagerung der Rotweine (aufgrund der diversen Raumtemperatur)
  • Der Keller darf keine Wurstwaren oder andere Lebensmittel lagern, welche Gerüche an den Wein weiterleiten könnten.
  • Die Flaschen sollten nie abgestaubt werden, der Keller muss jedoch sauber gehalten werden.